Hermann Helmholtz
 
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Hermann Helmholtz gelangt über seine Forschungen zu Nervenzellen, zum Hören und zum Sehen, von der Medizin zur Physik. In Heidelberg wirkt er von 1858 bis 1871 als Professor für Physiologie. Hier entdeckt er wichtige Gesetze der Hydrodynamik, das heißt zur Bewegung innerhalb von Flüssigkeiten, und zur Elektrodynamik: der Lehre von den veränderlichen elektromagnetischen Feldern.

In der Vitrine steht hinten ein großes Gerät, mit dem es Helmholtz erstmals gelingt, die Geschwindigkeit von Nervenimpulsen zu messen. Der Helmholtz-Resonator hingegen, ein Hohlkörper mit enger Öffnung, verstärkt bestimmte Frequenzen. Ähnliche Geräte werden bis heute in Lautsprechern eingesetzt.